ERP Lösungen

ERP heißt Enterprise Resource Planning (Planung der Unternehmensressourcen) und steht für die unternehmerische Aufgabe, die Betriebsmittel und das Material, das Kapital und das Personal sowie die Informations- und Kommunikationstechnik bedarfsgerecht zu planen. Nur so lässt sich ein effizienter Wertschöpfungsprozess steuern. Eine der Kernfunktionen ist die Materialbedarfsplanung, die schon immer erforderlich war. Aus den computergestützten Systemen für diesen Bereich haben sich etwa seit den 1980er Jahren modernere ERP Lösungen entwickelt, die heute deutlich mehr Geschäftsbereiche erfassen.

Quelle: http://images.computerwoche.de/

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Die Bedeutung von ERP Lösungen
Moderne Unternehmen sind sehr komplex strukturiert. Die Leistungsebenen erhalten daher bei ihren planerischen Aufgaben Unterstützung durch computergestützte ERP Systeme, die es in unterschiedlichen Varianten je nach Unternehmensgröße und Aufgabenstellung gibt. Sie sollen sehr schnell sehr große Datenmengen erfassen, verarbeiten und verknüpfen (Data Mining). Ohne ERP würde ein produzierendes Unternehmen im Wettbewerb nicht mehr bestehen. Die entsprechenden Systeme müssen über eine robuste, leistungsfähige Hardware und über eine intelligente Software verfügen, sie können in jüngster Zeit auch in der Cloud betrieben werden. Ein ERP System bildet sehr viele Geschäftsprozesse zeitnah und umfassend ab, es ist daher unverzichtbar für die heutige Entscheidungspraxis.

Ziele beim Einsatz von ERP Lösungen
Mit ERP werden administrative, dispositive und kontrollierende Tätigkeiten des Unternehmens gesteuert. Zu den Zielen von ERP gehört die Verbesserung von organisatorischen Abläufen und Strukturen, die schnellere Anpassung des Unternehmens an Marktveränderungen und die Optimierung aller Geschäftsprozesse. Das ERP System kann Ressourcen erfassen, ihren Einsatz planen und die Prozesse effektiv managen. Es basiert auf zentraler Datenverwaltung, die auch eine Dokumentation aller Prozesse ermöglicht. Da sich mithilfe von ERP Lösungen Informationen und Anwendungen verknüpfen lassen, reduziert ERP die Durchlaufzeiten verschiedener Prozesse. Das erleichtert und beschleunigt die unternehmensinterne Organisation. Viele Prozesse laufen via ERP automatisiert ab, doch Manager können korrigierend eingreifen. Bei unternehmerischen Schieflagen oder schnellen Marktveränderungen sind daher rasche Gegenmaßnahmen möglich.

Module von ERP Systemen
Die ERP Systeme setzen sich stets aus einzelnen Modulen zusammen. Hierbei ist anzumerken, dass es allein wegen der Zahl der benötigten Module unterschiedliche ERP Systeme geben muss und dass außerdem kaum eine Business Software ein so hohes Customizing (Anpassung an Kundenbedürfnisse) erfordert wie ERP Lösungen. Das liegt daran, dass jedes Unternehmen eine sehr individuelle Struktur aufweist. Die einzelnen Module greifen auf dieselbe Datenbasis zu und kommunizieren untereinander. Das gehört zu den kennzeichnenden Merkmalen jedes ERP Systems: Es ist integrativ und bildet das Unternehmen in bereichsübergreifenden Grundfunktionen und in einzelnen Fachabteilungen sowie Funktionsbereichen ab. Module innerhalb eines ERP Systems kann es unter anderem für folgende Teilbereiche geben:

  • Materialwirtschaft inklusive Materialbedarfsermittlung
  • Vertrieb und Marketing
  • Produktion
  • Stammdatenverwaltung
  • Customer Relationship Management
  • Forschung und Entwicklung
  • Finanz- und Rechnungswesen
  • Controlling
  • Personalwesen

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